Schuhe färben für die Hochzeit – so geht’s

Manchmal mag man es als Braut gerne extravagant. Farbige Accessoires setzen muntere Tupfer in das Outfit. Leider wird man in dieser Hinsicht beim Brautmodenausstatter noch nicht so fündig, wie man das manchmal gerne hätte. Das macht aber nichts, denn wir verraten Euch jetzt, wie Ihr Brautschuhe, Handschuhe, Handtaschen und andere Accessoires ganz einfach selbst mit peppigen Farben verseht.

Am besten Seide

Grundvoraussetzung für schön gefärbte Accessoires ist das Material. Es gibt normale Textilfarben, allerdings erzielt man die besten Ergebnisse häufig mit Materialien wie Seide und Satin. Die entsprechenden Farben gibt es im Bastelbedarf und bei Tanzschuhausstattern günstig zu kaufen (letztere bieten übrigens oft auch einen Service an). In den meisten Fällen muss man sich als Braut wegen des Materials keine größeren Gedanken machen – immerhin sind Seide und Satin ohnehin die am häufigsten verwendeten Materialien. Achtet beim Kauf der Farbe auf Wasserfestigkeit, damit Eure Schuhe nicht im feuchten Rasen ihre Farbe verlieren und fleckig werden.

Die Vorbereitung

Um Schuhe und Co. zu färben, benötigt Ihr die Farbe und einen sauberen Schwamm. Außerdem ist ein Stapel Zeitungspapier, um unerwünschte Farbflecken auf dem Boden oder den Möbeln zu vermeiden. Bevor Ihr jetzt anfangt, solltet Ihr unbedingt erst an einer unauffälligen Stelle ausprobieren, wie die Farbe wirkt. Trocknet sie deckend oder ist sie ungleichmäßig? Gibt es besonders schwierige Stellen, für die Ihr vielleicht ein anderes Werkzeug benötigt?

Jetzt kann es losgehen

Nachdem die Farbe an der Teststelle getrocknet ist, könnt Ihr den ganzen Schuh einfärben. Lasst den Schwamm mit ein wenig Farbe vollsaugen und streicht ihn dann über den Schuh. Wenn Euch das Ergebnis nicht deckend genug ist, könnt Ihr den Vorgang wiederholen. Dazu solltet Ihr aber zuerst die gefärbten Sachen trocknen lassen. Damit es nicht zu Übergängen oder Farbunterschieden kommt, solltet Ihr immer das ganze Stück färben und nicht nur teilstellen. Lasst Euer Werk nun zwei Tage trocknen und schon seid Ihr fertig.

Quellen: Foto: Flickr.com/tanakawho

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