Die richtige Getränkewahl

Zur Planung einer Hochzeit gehört nicht nur die Frage, wo man denn feiert, wer die Musik macht und was es zu Essen gibt. Auch den Getränken solltet Ihr Euch ein wenig ausführlicher widmen. Sie werden schließlich den ganzen Tag benötigt und können entsprechende Kosten verursachen. Doch welche Getränke braucht man und worauf sollte man achten?

Mit Sekt und Kaffee fängt es an

Nach der Trauung gibt es normalerweise einen kleinen Sektempfang. Wie der Name schon sagt, wird hier in erster Linie Sekt gereicht. Bei entsprechendem Budget könnt Ihr natürlich auch Champagner nehmen. Wenn die Kasse nicht viel hergibt, dann gibt es in der Regel schon ab drei oder vier Euro pro Flasche einige gute Sorten. Damit das prickelnde Getränk nicht zu Kopf steigt (bis zum Essen dauert es ja noch eine Weile), sollte man einen halbtrockenen Sekt der süßen Variante vorziehen. Wichtig ist aber auch, dass Ihr eine Alternative für diejenigen bietet, die keinen Alkohol trinken können oder möchten. Das klassische Glas mit Saft hat sich hier bewährt. Mittlerweile bieten Cateringservices aber auch ausgefallenere Varianten wie Schorlen oder Fruchtcocktails an.

Nach dem Sektempfang und einer Reihe Fotos beginnen die eigentlichen Feierlichkeiten dann meistens mit einem Kuchenbuffet. Das wichtigste Getränk hierbei ist Kaffee, außerdem Wasser und für Kinder Limonaden. Einige Gäste bleiben aber vielleicht auch beim Sekt, also solltet Ihr davon unbedingt noch etwas mehr haben, als nur für den Sektempfang.

Abends wird es feucht-fröhlich

Spätestens zum Abendessen werden die ersten Gäste auch etwas anderes trinken wollen als Kaffee oder Limonade. Nach dem (eigentlich den ganzen Tag über beliebten Sekt), stehen jetzt vor allem Bier und Wein auf der Wunschliste. Gerade beim Kauf von Bier ist Aufmerksamkeit gefragt: Viele Gäste sind in dieser Hinsicht leider durchaus eigen und weigern sich beispielsweise, Pils zu trinken, wenn es kein Kölsch gibt. Je nach Region ist eine Biersorte in der Regel ausreichend; kommen auch Gäste von auswärts, könnt Ihr exotischere Biersorten auch in kleineren Fässern beschaffen.

Beim Wein ist die Bandbreite an Möglichkeiten natürlich noch wesentlich größer, als beim Bier. Hier kann man sich leicht verzetteln, wenn man alle Wünsche erfüllen will. Ein halbtrockener Rotwein und ein gut gekühlter Weißwein sollten aber die meisten Gäste zufrieden stellen. Je eine Sorte pro Farbe sollte also ausreichend sein. Gute Weine können sehr teuer sein, allerdings werdet Ihr davon nicht annähernd so viel brauchen, wie für das Bier. Am besten ist es übrigens, wenn Ihr die Getränke auf Kommission kauft und nur das bezahlen müsst, was auch verbraucht wurde. Ein seriöser Getränkehändler hilft Euch bei der Kalkulation. Grundsätzlich gilt hier aber: Lieber ein bisschen mehr bestellen und zu viel zurück geben, als um 23 Uhr kein Bier mehr zu haben.

Und Schnaps?

Ein heikles Thema für eine Hochzeit sind Schnäpse und andere “harte” Sachen. Nach einem mehrgängigen Buffet kann so mancher Gast schon einmal nach einem Absacker fragen. Trinkfeste Gäste steigen dann aber gerne komplett zu hochprozentigem Alkohol um. Das ist nicht nur sehr teuer, sondern endet leicht auch in Alkoholleichen. Viele Brautpaare entscheiden sich deshalb dazu, nur eine kleine Menge Schnaps zu kaufen. Wer im Restaurant feiert, kann Schnäpse auch von der Getränkekarte streichen. Wer dennoch einen haben möchte, muss diesen dann selbst zahlen.

Quellen: Foto: Flickr.com/vawa_92

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