Der Polterabend ist der Abend vor der Hochzeit, an dem nach altem Brauch viel Porzellan zu Bruch gehen muss, damit die Ehe glücklich wird: Denn Scherben bringen ja bekanntlich Glück. Der Polterabend geht zurück auf einen alten heidnischen Brauch, wonach durch das Zerschlagen von Porzellan die bösen Geister vertrieben werden sollten, damit die Ehe glücklich wird und mit vielen Kindern gesegnet ist.
Wer erhält eine Einladung zum Polterabend?

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Mit einer Einladung zum Polterabend wird den Menschen, die an der eigentlichen Hochzeit nicht teilnehmen, die Gelegenheit gegeben, mit dem Brautpaar zu feiern und ihm Glück zu wünschen. Eine Einladung zum Polterabend bekommen Arbeitskollegen, Schulfreunde, Nachbarn und Sportkameraden. Traditionell wird keine richtige Einladung zum Polterabend verschickt. In der Regel reicht ein formloser Anruf aus, um Bescheid zu sagen, dass beispielsweise an einem bestimmten Datum im Vereinsheim oder in der Schützenhalle ein Polterabend stattfindet. Schön ist auch eine sogenannte „Hochzeitszeitung“, in der natürlich auch der Polterabend erwähnt wird und die so als Einladung zum Polterabend verstanden wird.
Wer möchte, kann natürlich auch ganz offiziell eine Einladung zum Polterabend an die Gäste verschicken. Diese Einladungen müssen aber nicht so förmlich sein wie die Einladung zur eigentlichen Hochzeit.
Wann sollte die Einladung zum Polterabend verschickt werden?
Eine Hochzeit und damit auch der Polterabend benötigen eine langfristige Planung, dementsprechend müssen auch die Einladungen zum Polterabend mindestens sechs bis acht Wochen vorher verschickt werden. So hat jeder Gast, wenn er die Einladung zum Polterabend bekommt, noch ausreichend Zeit, sich den Termin vorzumerken. Besonders wenn Gäste, die von außerhalb kommen, eine Einladung zum Polterabend erhalten, bleibt ihnen noch genug Zeit, sich darauf einzustellen.
Da es auf einem Polterabend in den meisten Fällen recht ausgelassen zugeht, ist es besser, auch den direkten Nachbarn eine Einladung zum Polterabend zu schicken. Wenn die Nachbarn nämlich mitfeiern, dann können sie sich am Ende auch nicht über den eventuellen Lärm beschweren.
